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  • ABH

    Die ausbildungsbegleitenden Hilfen sollen Auszubildenden helfen, Schwierigkeiten in ihrer Ausbildung zu meistern und ihre Berufsausbildung erfolgreich abzuschließen.

    Die abH  richtet sich an  Auszubildende; lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche, die Lücken in Fachtheorie oder Fachpraxis schließen wollen, Lernprobleme haben, die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben und/ oder deren Ausbildungsziel gefährdet ist.

    Der Besuch der ausbildungsbegleitenden Hilfe kann aus Mitteln der Agentur für Arbeit finanziert werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Nachhilfe selbst zu finanzieren.

  • Aktivcenter
    Ein Aktivcenter führt Sie an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heran.
  • Anamnese
    Krankengeschichte
  • Anbieter
    Anbieter einer Maßnahme zur beruflichen Fort- und Weiterbildung sind Institutionen, Gesellschaften oder Einzelpersonen, die im juristischen Sinne die Verantwortung für Ablauf, Inhalte und Durchführung eines beruflichen Bildungsgangs übernehmen. Träger können, müssen aber nicht die Anbieter von beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sein; oft werden Lehrgänge, Kurse oder Maßnahmen an einem anderen Ort als dem Geschäftssitz des Trägers durchgeführt. 
  • Anfängerkurse
    Keine Angst vor dem Einstieg! Egal ob Sie sich als Anfänger oder Fortgeschrittene sehen; wir besprechen mit Ihnen Ihre individuelle Ausgangslage und schlagen entsprechende Kurse vor.
  • Anpassungsfortbildung
    Anpassungsfortbildung dient dazu, die beruflichen Qualifikationen zu erhalten, zu erweitern oder der technischen Entwicklung anzupassen.
  • Arbeitsgemeinschaften (ARGE)
    Mit dem Vierten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt wurde das Zweite Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) eingeführt, das seit dem 1. Januar 2005 umgesetzt wird. Das SGB II führt die bisherigen Leistungen der Sozialhilfe und der Arbeitslosenhilfe zu einer neuen Leistung, der Grundsicherung für Arbeitssuchende, zusammen.  Die Grundsicherung für Arbeitssuchende sieht vor, dass die beiden Leistungsträger Agentur für Arbeit und Kommune zur einheitlichen Wahrnehmung ihrer Aufgaben Arbeitsgemeinschaften nach § 44b SGB II als Teil der JobCenter errichten. Mit Mittelpunkt stehen damit die Forderungen, eine "Hilfe aus einer Hand" zu gewährleisten und "Verschiebebahnhöfen" zu vermeiden. Die konkrete Ausgestaltung ist dabei den Akteuren vor Ort überlassen und soll den regionalen Arbeitsmarktbedingungen und der örtlichen Wirtschaftsstruktur gerecht werden.  Informationen zu den "Optionskommunen": Alternativ zur Bildung von Arbeitsgemeinschaften besteht die Option kommunaler Trägerschaft. Dabei wird den Kommunen nach § 6 a SGB II die Möglichkeit eingeräumt, ab dem 1. Januar 2005 alle Aufgaben im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitssuchende – auch die der Agenturen für Arbeit – wahrzunehmen. Bundesweit sind 69 Kreise und kreisfreie Städte vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit durch Rechtsverordnung als Aufgabenträger zugelassen worden.
  • Arbeitsmarkt/Arbeitsmarktpolitik
    Als Arbeitsmarkt wird der (i.d.R. ökonomisch-abstrakt gemeinte) Ort bezeichnet, auf dem die Nachfrage nach und das Angebot von Arbeitskräften zusammentreffen. Wichtige Vermittlungsdienste leisten die Agenturen für Arbeit, der private Stellenanzeigenmarkt sowie (eingeschränkt) die Stellenvermittlung privater Unternehmen (Unternehmensberater, kommerzielle Arbeitsvermittlung). s.a. "Vermittlungsgutschein" Arbeitsmarktpolitik umfasst alle institutionellen, rechtlichen und politischen Maßnahmen zur Regelung des Angebots von und der Nachfrage nach Arbeitskräften (z.B. Arbeitszeitregelungen, Ausbildungserfordernisse; konjunkturelle, strukturelle Interventionen) sowie zur Korrektur arbeitsmarktpolitischer Fehlentwicklungen. Politische Interventionen in den Arbeitsmarkt können daher inhaltlich in aktive und passive Arbeitsmarktpolitik unterteilt werden: Aktive Arbeitsmarktpolitik bezieht sich auf den Auf- und Ausbau präventiver Maßnahmen, die Wachstumshindernisse, Qualifikations- und Mobilitätsengpässe beseitigen und neue Arbeitsplätze schaffen sollen. Passive Arbeitsmarktpolitik umfasst kompensatorisch-reaktive Aufgaben und Maßnahmen wie bspw. die Auszahlung des Arbeitslosengeldes.
  • Artikulation
    Aussprache
  • Audiogramm/Audiometrie
    Überprüfung des subjektiven Hörvermögens für Töne
  • Audiologie
    Wissenschaft, die sich mit allen Aspekten der auditiven Wahrnehmung, also des Hörens, beschäftigt
  • Aufstiegsfortbildung
    die Aufstiegsfortbildung soll dazu dienen, durch Erweiterung von Qualifikationen im Beruf weiterzukommen. In der Regel setzt Aufstiegsfortbildung eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine einschlägige, meist mehrjährige Berufserfahrung voraus. Sie ist häufig durch Regelungen der Länder (zum Beispiel Fachschulen), des Bundes oder der Kammern (zum Beispiel Meisterprüfung) festgelegt.
  • Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)
    Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) (auch Meister-BaföG genannt) vom 23. April 1996, zuletzt geändert durch das am 1. Januar 2002 in Kraft getretene „Gesetz zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG)“ soll zu mehr Chancengleichheit zwischen akademischer und beruflicher Bildung führen. Hierbei werden Weiterbildungen für den Personenkreis in Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk als förderungswürdig erschlossen. Förderungsfähig sind Bildungsmaßnahmen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen,, z. B. die Fortbildung zum Handwerksmeister, Fach- oder Betriebswirt, Fachkrankenpfleger. Sie müssen mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen, innerhalb von 36 Kalendermonaten abschließen (bei Teilzeit 48 Kalendermonate) und pro Woche an 4 Werktagen Lehrveranstaltungen mit einer Dauer von mindestens 25 Unterrichtsstunden beinhalten (in Teilzeitform 48 Kalendermonate und innerhalb von 8 Monaten mindestens 150 Unterrichtsstunden). Teilnehmer haben einen gesetzlich verankerten Rechtsanspruch auf staatliche Unterstützung. Die Förderung erfolgt unabhängig von der Form oder dem Aufbau der Fortbildung (Voll-/Teilzeit oder aufeinander aufbauende Module). Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen und/oder Darlehen. Antrags- und Bewilligungsverfahren übernimmt die nach Landesrecht zuständige Behörde (in der Regel sind dies die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung bei den Kreisen und kreisfreien Städten am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Antragstellers).
  • AVWS
    Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung
  • BaE - Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen
    Nach § 241, III. Sozialgesetzbuch, wird die Ausbildungsmaßnahme "Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen" (BaE) durchgeführt. Sie zählt zu den wichtigsten Maßnahmetypen der Jugendberufshilfe. Benachteiligte Jugendliche, die im Regelfall am Lehrstellenmarkt chancenlos sind, erhalten die Möglichkeit einer Berufsausbildung. Man unterscheidet bei der Durchführung zwei unterschiedliche Modelle:

    1.BaE - kooperativ
    In der „BaE kooperativ“ findet die praktische Ausbildung in Kooperationsbetrieben statt. Die Auszubildenden erhalten lediglich einmal wöchentlich Stützunterricht beim Bildungsträger, um die Unterrichtsinhalte der beruflichen Schule zu festigen.

    2.BaE - integrativ
    Die berufliche Ausbildung findet überwiegend beim Bildungsträger statt. In den Ausbildungsstätten betreuen Meister oder Ausbilder die Berufsausbildung. Sozialpädagogen und Lehrer geben weitere Hilfe bei der Bewältigung des Berufsschulstoffes und der Überwindung persönlicher oder sozialer Probleme. Die BaE integrativ ist wie jede andere duale Berufsausbildung organisiert. Der Bildungsträger übernimmt jedoch für die gesamt Ausbildungszeit die Rolle des Ausbildungsbetriebes. 

    Die Auszubildenden beider Ausbildungsgänge nehmen an den notwendigen überbetrieblichen Ausbildungsabschnitten teil und legen ihre Zwischen- und Abschlussprüfungen bei den Kammern und Innungen ab. Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten sie ihren kammeranerkannten Berufsabschluss, ihren Facharbeiter- oder Gesellenbrief. Während der Ausbildung absolvieren die Auszubildenden Praktika im ersten Arbeitsmarkt.

    Die Finanzierung beider außerbetrieblicher Ausbildungsgänge erfolgt über die Agentur für Arbeit oder die ARGE als öffentlichem Auftraggeber.
  • Balbuties
    Stottern
  • Berufsbezogenes Studium

    Im Unterschied zu "klassischen" Studiengängen wird in dualen Studiengängen die betriebliche Praxis stärker einbezogen (s.a.Hochschulzugangsberechtigung). 
    Duale Studiengänge können unterteilt werden in - "berufsintegrierende" duale Studiengänge (bi) für Studierende, die in der Regel tageweise oder in längeren Blöcken ausgeübt wird, sowie - "berufsbegleitende" duale Studiengänge (bb) für Studierende, die das Studium neben einer Vollzeit-Tätigkeit im Selbststudium mit Begleitseminaren, höchstens aber an einem Tag pro Woche, absolvieren. 

    Berufsbildungsgesetz
    Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) regelt in Deutschland die Berufsausbildung, die Berufsausbildungsvorbereitung, die Fortbildung sowie die berufliche Umschulung (§ 1 Abs. 1 BBiG).
    Das BBiG bestimmt ferner die Voraussetzungen des Berufsausbildungsverhältnisses.
    Das BBiG wurde 2005 novelliert.


  • Berufseinstiegsbegleitung
    Die Berufseinstiegsbegleitung richtet sich an Schüler des Haupt- oder Förderschulgangs der Vorabgangsklassen, die ihren Schulabschluss schaffen und eine Ausbildung machen wollen, Schwierigkeiten bei der Erreichung des Schulabschlusses haben, von ihren Lehrern empfohlen werden und/oder durch den Berufsberater der Agentur für Arbeit zugewiesen werden. Das Ziel der Berufseinstiegsbegleitung ist eine individuelle Beratung und Unterstützung der Schüler auf dem Weg von der Schule in eine Ausbildung, die Erreichung des Schulabschlusses, Begleitung bei der Berufswahl und bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz und der erfolgreiche Start in den Ausbildungsalltag.
  • Berufsinformationszentren
    Berufsinformationszentren (BIZ) sind Informationseinrichtungen der Bundesanstalt für Arbeit in den einzelnen Arbeitsamtsbezirken, in denen sich Ratsuchende umfassend über Fragen der Berufswahl, des Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarktes sowie zu Fort- und Weiterbildungsfragen informieren können. Das Informationsangebot in den BIZ reicht von Informationsmappen über Zeitschriften, Filme und Diaserien bis hin zu Hör-Programmen und BIZ-Computern. 
  • BHP
    Behandlungsprobe, Ablegen einer praktischen Prüfungsstunde mit einem Patienten während der praktischen Ausbildung
  • Bildungsgutschein

    Seit dem 1.1.2003 können für Bezugsberechtigte (siehe „Wer bekommt einen Bildungsgutschein?“) durch die Arbeitsvermittlern/-innen der Agentur für Arbeit  Bildungsgutscheine ausgestellt werden. Gleiches gilt für Kunden der Jobcenter und Optionskommunen.

    Der Bildungsgutschein ist die schriftliche Zusage für die Teilnahme an einer Weiterbildung. Mit diesem Gutschein werden die Kosten für die Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung übernommen, vorausgesetzt, die Weiterbildung ist für die Weiterbildungsförderung nach § 85 SGB III zugelassen. Der Bildungsgutschein weist u.a. das Bildungsziel, die erforderliche Weiterbildungsdauer, den regionalen Geltungsbereich und die Gültigkeitsdauer von 3 Monaten, in der der Bildungsgutschein eingelöst werden muss, aus.

  • Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)
    Während einer schulischen Berufsausbildung, eines Studiums oder verschiedener Formen schulischer Bildung und Berufsbildung ist eine finanzielle Förderung nach dem BAföG möglich. Es kommt nicht in Betracht bei einer betrieblichen Berufsausbildung (Duales System); ebenso wenig bei einer Umschulung oder beruflichen Fortbildung (hier gilt das à SGB III mit seinen spezifischen Möglichkeiten zur finanziellen Förderung). Auf die individuelle Studienfinanzierung besteht nach den Bestimmungen des BaföG ein Rechtsanspruch. BAföG ist kein Stipendium; es soll vielmehr das Studium für diejenigen möglich machen, die wegen nicht ausreichenden Einkommens dieses nicht finanzieren können. Entscheidend dafür, ob Sie Mittel nach BAföG erhalten, ist also die Höhe des Einkommens (das eigene, das der Eltern oder das des Ehepartners). Je nach Höhe des Einkommensanteils, der zur Studienfinanzierung zumutbar ist, wird BAföG in voller Höhe oder auch nur zu Teilen gewährt. Sie erhalten Bafög zur Hälfte als Zuschuss, den Sie nicht zurückzahlen müssen, und zur anderen Hälfte als unverzinstes Darlehen.
  • BVB
    Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen gem. SGB III nach dem Neuen Fachkonzept (NFK) der Bundesagentur für Arbeit  haben 2005 die bisherigen Grundausbildungslehrgänge (GAL) und Maßnahmen zur Verbesserung beruflicher Bildungs- und Eingliederungschancen (BBE) für benachteiligte Jugendliche abgelöst und die bisherigen Maßnahmen in einer einheitlichen Form zusammengefasst. Ziel ist hier speziell das Erreichen von Ausbildungs- bzw. Berufs- und Berufswahlreife sowie das Einmünden in ein Ausbildungs- oder sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Wichtige Neuerung ist die Einführung des Bildungsbegleiters, der kontinuierlicher Ansprechpartner für den Jugendlichen bleibt, unabhängig davon, in welcher Phase und an welchem Ort er sich grade befindet.
  • cerebral
    Das Gehirn betreffend (Cerebrum = Gehirn)
  • Computerkurse
    Die DAA bietet Ihnen regional unterschiedlich Computerkurse sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene an. Ferner ist in fast allen anderen Weiterbildungen die fachspezifische PC-Nutzung Lerninhalt.
  • CP
    Cerebrale Parese; Lähmung, die auf eine Verletzung des zentralen Nervensystems zurückzuführen ist
  • Datenschutz
    Die DAA legt großen Wert auf die Einhaltung des geltenden Datenschutzes und gibt Ihre Daten niemals an unbeteiligte Dritte weiter.
  • dbl
    Deutscher Bundesverband für Logopädie, www.dbl-ev.de
  • Diagnostik
    Untersuchung
  • Dysarthrie
    Durch Hirnschädigung erworbene sprechmotorische Störung mit Auffälligkeiten der Artikulation, der Stimmgebung und der Sprechatmung
  • Dyslalie
    Veralteter Begriff für eine Artikulationsstörung im Kindesalter
  • Dysphagie
    Durch Hirnschädigung erworbene Schluckstörung
  • Dysphonie
    Stimmstörung
  • Dyspraxie
    Störung der Planung und Koordination von Artikulationsbewegungen
  • Eignung
    Sie fragen sich sicher, ob die Bildungsangebote der DAA geeignet sind, um Sie beruflich weiterzubringen. Kommen Sie einfach zu uns und lassen Sie sich beraten. Sie können alles hinterfragen um sicher zu sein, dass Sie Ihr Ziel erreichen werden.
  • Evaluation
    Be-/Auswertung, Beurteilung
  • Fachkompetenzen
    Fachkompetenzen umfassen die berufsfachlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse, die zur selbständigen Planung, Durchführung und Ergebniskontrolle von Arbeitsaufgaben in einem Berufsfeld benötigt werden.
  • Fähigkeiten
    Fähigkeiten sind die körperlichen und geistigen Voraussetzungen zu Erfüllung bestimmter Arbeitsleistungen. Hierzu gehören je nach Arbeitstätigkeit u.a.: körperliche Eignung und Geschicklichkeit, Denkfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Ausdrucksvermögen, Einfallsreichtum, Beobachtungsgabe usw.
  • FbW
    Abkürzung für „Förderung der beruflichen Weiterbildung“: ein Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik, das von der Bundesagentur für Arbeit eingesetzt wird. Seit Inkrafttreten der "Hartz-Gesetze" am 01. Januar 2003 stark rückläufig.
  • Fertigkeiten
    Fertigkeiten bezeichnen das Können, das durch Einüben entsteht, wie z.B. Schreib-, Lese- und Rechenfertigkeiten, aber auch manuelle Fertigkeiten, wie z.B. der geschickte Umgang mit Werkzeugen oder einem Musikinstrument.
  • Fördermöglichkeiten

    Das gesamte Bildungsangebot der DAA ist zertifiziert und förderbar durch: Agentur für Arbeit, Arge, BFD, teilweise durch Meisterbafög oder aus Mitteln des europäischen Sozialfonds.

  • Fortbildung
    Berufliche Fortbildung i.S. des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) bzw. der Handwerksordnung (HwO) (s.a. Weiterbildung) soll dazu dienen, berufliche Qualifikationen zu erhalten, zu erweitern und der technischen Entwicklung anzupassen (Anpassungsfortbildung) oder beruflich aufzusteigen (Aufstiegsfortbildung).
  • Fortbildungsordnung
    Als Grundlage für eine geordnete und bundeseinheitliche berufliche Fortbildung kann der Bundesminister für Bildung und Forschung (BMBF) im Einvernehmen mit den jeweils zuständigen Fachministerien und nach Anhörung des Ständigen Ausschusses des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) durch Rechtsverordnung Inhalte, das Ziel, die Prüfungsanforderungen, die Durchführung der Prüfung sowie die Zulassungsvoraussetzungen und die Bezeichnung des Abschlusses bestimmen (§ 46 Abs. 2 BBiG / § 42 Abs. 2 HwO). 
  • GB
    Geistige Behinderung
  • Handlungskompetenz
    Die Handlungskompetenz umfasst alle Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse, die für ein selbstbestimmtes Handeln in wechselnden Situationen erforderlich sind, hierzu zählt insbesondere auch die Sozialkompetenz. Zur Handlungskompetenz gehören auch die Gestaltungs- und Prozesskompetenz.
  • Hartz-Gesetze
    Die vier so genannten Hartz-Gesetze stehen für mehr als nur eine Reform der Arbeitsmarktpolitik. Sie haben wie kaum ein anderes Reformprojekt die Gesellschaft gespalten. Die einen begrüßen die Reformpakete als längst überfälligen Durchbruch zu einer lange Zeit blockiert erscheinenden Reformpolitik. Andere sehen in ihnen den Beginn vom Ende des Sozialstaates.

    Mit Jahresbeginn 2003 sind die beiden ersten Hartz-Gesetze in Kraft getreten, Hartz III folgte zum Jahresbeginn 2004 und Hartz IV ein Jahr später. Mit diesen Gesetzen sind nicht nur bestehende arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Regelungen und institutionelle Strukturen einschneidend modifiziert sowie gänzlich neue Instrumente eingeführt worden. Sie haben auch das bereits mit dem 2001 verabschiedeten Job-AQTIV-Gesetz eingeschlagene Konzept der "Aktivierenden Arbeitsmarktpolitik" fortgeführt. Mehr Eigenverantwortung der Arbeitsuchenden soll damit erreicht werden. Weiter in den Hintergrund gerät der bei Verabschiedung des Arbeitsförderungsgesetzes (AFG) im Jahre 1969 verankerte Grundgedanke der aktiven und präventiven Arbeitsmarktpolitik.
  • HNO
    Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
  • Hochschulrahmengesetz (HRG)
    Das HRG enthält Rahmenvorschriften und allgemeine Grundsätze für das Hochschulwesen in der Bundesrepublik Deutschland. Regelungsgegenstände sind unter anderem die Aufgaben der Hochschulen (unter anderem Studium und Lehre, Forschung), die Zulassung zum Studium, die Mitglieder der Hochschule, die Organisation und Verwaltung der Hochschule. Auf der Grundlage und im Rahmen des Hochschulrahmengesetzes haben die einzelnen Bundesländer ihre Landeshochschulgesetze erlassen. Auskünfte erteilen die jeweiligen (Fach-)Hochschulen. 
  • Hochschulzugangsberechtigung
    Die Möglichkeit, auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife ein einschlägiges oder z.T. auch berufsfremdes Hochschulstudium aufnehmen zu können, ist in jedem Bundesland möglich. Auch wenn die entsprechenden Regelungen dazu unterschiedlich gestaltet sind, ist diese Möglichkeit für beruflich Qualifizierte als vertikale Weiterbildung im Hochschulbereich zu verstehen. Informationen hierzu erhalten Sie auch auf der Internetseite der HFH Hamburger Fern-Hochschule (www.hamburger-fh.de).
  • Hospitation
    Zuschauen bei Therapien
  • IHK
    IHK ist die Abkürzung für "Industrie- und Handelskammer" Die IHK regelt unter anderem die Berufsausbildung und das Prüfungswesen.
    • Kammerregelung
      Bei "Kammerregelungen" kann die „zuständige Stelle“ zum Nachweis von Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen, die durch berufliche Fortbildung erworben wurden, entsprechende Prüfungen durchführen. Die zuständige Stelle regelt Inhalte, Ziel, Anforderungen und das Verfahren der Prüfung sowie die Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung und richtet Prüfungsausschüsse ein (§ 46 Abs. 1 BBiG / § 42 Abs. 1 HwO). 
    • Kenntnisse
      Kenntnisse sind das über Sachverhalte und soziale Zusammenhänge erworbenes Wissen.
    • Kompetenzbilanz
      Die Kompetenzbilanz ist das Ergebnis der Bewertung Ihres Kompetenzprofils durch Sie selbst und andere (Zeugnisse usw.) im Hinblick auf bestimmte berufliche Ziele oder Wünsche. Sie dient auch zur Bestimmung Ihrer konkreten Weiterbildungsmöglichkeiten.
    • Kompetenzen
      (lateinisch: Eignung, Zuständigkeit) Kompetenzen umfassen die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse die notwendig sind, um bestimmten Arbeits- und Leistungsanforderungen zu genügen. Dabei kann unterschieden werden zwischen Sachkompetenz, Sozialkompetenz und Methoden-Kompetenz.
    • Kompetenzentwicklung
      Kompetenzen werden nicht nur in der Schule, in der Berufsausbildung und in der Arbeitstätigkeit erworben, sondern auch in außerberuflichen Lebens- und Arbeitszusammenhängen wie Familie, Vereinen, Gewerkschaften usw.
    • Laryngektomie (LE)
      Kehlkopfentfernung
    • Laryngoskopie
      Ärztliches Untersuchungsverfahren zur indirekten Betrachtung der Stimmlippen mittels eines Kehlkopfspiegels
    • Larynx
      Kehlkopf
    • Lernorte
      Für den Bereich der beruflichen Fort- und Weiterbildung treten neben den Lernort Betrieb weitere Lernorte, vor allem Weiterbildungsanbieter in privater (freier) oder öffentlicher Trägerschaft (s.a. Anbieter) sowie Schulen auf. 
    • Linguistik
      Sprachwissenschaften
    • Linguistik
      Sprachwissenschaften
    • Logopädie
      Von altgriechisch λόγος „Sprechen“ sowie παιδεύειν „erziehen“; wörtlich also „Sprecherziehung“; heute bezeichnet die Logopädie die noch junge medizinisch-therapeutische Fachdisziplin, die den durch eine Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung in seiner zwischenmenschlichen Kommunikationsfähigkeit eingeschränkten Menschen zum Gegenstand hat.
    • LRS
      Lese-Rechtschreib-Schwäche; Legasthenie
    • Meister-BAföG
      Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) (auch Meister-BaföG genannt) vom 23. April 1996, zuletzt geändert durch das am 1. Januar 2002 in Kraft getretene „Gesetz zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG)“ soll zu mehr Chancengleichheit zwischen akademischer und beruflicher Bildung führen. Hierbei werden Weiterbildungen für den Personenkreis in Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk als förderungswürdig erschlossen.

      Förderungsfähig sind Bildungsmaßnahmen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen,, z. B. die Fortbildung zum Handwerksmeister, Fach- oder Betriebswirt, Fachkrankenpfleger. Sie müssen mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen, innerhalb von 36 Kalendermonaten abschließen (bei Teilzeit 48 Kalendermonate) und pro Woche an 4 Werktagen Lehrveranstaltungen mit einer Dauer von mindestens 25 Unterrichtsstunden beinhalten (in Teilzeitform 48 Kalendermonate und innerhalb von 8 Monaten mindestens 150 Unterrichtsstunden). Teilnehmer haben einen gesetzlich verankerten Rechtsanspruch auf staatliche Unterstützung. Die Förderung erfolgt unabhängig von der Form oder dem Aufbau der Fortbildung (Voll-/Teilzeit oder aufeinander aufbauende Module). Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen und/oder Darlehen. Antrags- und Bewilligungsverfahren übernimmt die nach Landesrecht zuständige Behörde (in der Regel sind dies die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung bei den Kreisen und kreisfreien Städten am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Antragstellers).
    • Methodenkompetenz
      Methodenkompetenz umfasst die Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten, die notwendig sind, Problemlösungen selbständig und ergebnisorientiert zu bearbeiten. Hierzu gehören insbesondere die Fähigkeiten zum Umgang mit Informationen, die Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen, die Fähigkeit zum systematischen und vernetzten Denken ferner die Beherrschung von Lerntechniken, Arbeitstechniken und Präsentationstechniken. 
    • MFS
      Myofunktionelle Störung = Störung der Muskelfunktionen im Gesichts- und Mundbereich
    • Nachqualifizierung
      Nach dem Berufsbildungsgesetz und nach der Handwerksordnung besteht die Möglichkeit, über eine Externenprüfung einen Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf nachzuholen. Auskünfte erteilen die Gewerkschaften und die Kammern (s. auch Aufstiegsfortbildung).
    • Orientierungskompetenzen
      Die Festlegung einer gezielten Handlungsstrategie für den zukünftigen Berufsweg setzt Orientierungskompetenzen voraus. Diese umfassen u.a. folgende Fähigkeiten und Kenntnisse:

      die Kenntnis der Nachfrageentwicklung auf dem Arbeitsmarkt,

      die Fähigkeit, formgerechte Bewerbungen schreiben und sich selbst in Vorstellungsgesprächen gut präsentieren zu können,

      die Fähigkeit und Bereitschaft, sich bedarfsgerecht weiterzubilden.
    • Pädiatrie
      Kinderheilkunde
    • Parese
      Lähmung
    • Pathologie
      Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen
    • Personal-Service-Agentur (PSA)
      Personal-Service-Agenturen stellen Arbeitslose ein und verleihen sie an Unternehmen. Im Unterschied zu Zeitarbeitsfirmen allerdings mit dem Ziel, die Arbeitslosen in ein langfristiges Arbeitsverhältnis zu vermitteln. PSAs können sowohl von Privatunternehmen als auch vom Arbeitsamt betrieben werden.
    • Phonation
      Stimmgebung
    • Phoniatrie
      Medizinische Disziplin, die sich mit Störungen der Stimme, des Sprechens, der Sprache und des Schluckakts diagnostisch, therapeutisch und wissenschaftlich beschäftigt
    • präventiv
      vorbeugend
    • Qualifikationen
      Qualifikationen sind ein anderer Begriff für Kompetenzen. Als Qualifikationen werden allgemein auch Kompetenzen bezeichnet, die für den betrieblichen und beruflichen Verwertungszusammenhang von besonderer Bedeutung sind. In diesem Sinne ist der Zuschnitt der persönlichen, beruflichen Qualifikationenausschlaggebend für die Chancen des Einzelnen am Arbeitsmarkt.
    • Qualitätsmanagement
      Mit Qualitätsmanagement gewährleisten Weiterbildungsanbieter, dass sie die Ziele der von ihnen angebotenen und durchgeführten Lehrgänge, Seminare, Kurse und Veranstaltungen im Hinblick auf ihr Erreichen überprüfen und laufend an der Verbesserung ihrer Produkte und Dienstleistungen arbeiten. Teilnehmern und Nutzern von Weiterbildung wird dadurch signalisiert, dass definierte Qualitätsstandards, zum Beispiel bei der Ausstattung der Einrichtung oder der Qualifikation von Lehrkräften eingehalten werden.
      Von den Anbietern werden - je nach Kundenanforderungen - unterschiedliche Qualitätsmanagementsysteme angewendet; die wichtigsten sind:
      • Zertifikate nach dem internationalen Normenkomplex DIN EN ISO 9000ff. Geprüft wird nicht die Qualität eines Produkts, sondern das Verfahren zur Sicherung einer vom Anbieter definierten Qualität.

      • BQM: der vom BBB entwickelte Qualitätsstandard überträgt die Anforderungen der ISO-Normen auf Bildung und Weiterbildung. Bildungsträger mit dem BQM-Zertifikat erfüllen die Anforderungen, die Bildungsträger im Bereich FbW (Bildungsgutschein) erfüllen müssen.   

      • Gütesiegel von Gütesiegelvereinigungen bzw. Qualitätsringen: Als Mitglieder von Gütesiegelvereinigungen oder Qualitätsringen verpflichten sich die Anbieter, definierte Qualitätsstandards für ihre Einrichtungen und Veranstaltungen einzuhalten. Im Allgemeinen findet keine externe Kontrolle statt, ob die Qualitätsstandards tatsächlich in der täglichen Praxis angewendet werden.

      • Qualitätspreise: Ziel von Qualitätspreisen ist es, im Vergleich mit anderen Anbietern Bestleistungen im Hinblick auf die angestrebte Qualität zu erreichen. Die bekanntesten Preise sind der Malcom Baldridge National Quality Award (MBNQA) und der von der European Foundation for Quality Management (EFQM) weiterentwickelte und an europäische Verhältnisse angepasste europäische Qualitätspreis (EQA).

      Eine Qualitätsprüfung kann im Rahmen der vom Arbeitsamt geförderten Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung erfolgen. Das Arbeitsamt kann insbesondere von dem Träger der Maßnahme oder den Teilnehmern Auskunft über den Verlauf der Maßnahme und den Eingliederungserfolg verlangen und die Einhaltung der Voraussetzungen, die für die Anerkennung der Maßnahme für die Weiterbildungsförderung erfüllt sein müssen, durch Einsicht in alle die Maßnahme betreffenden Unterlagen des Trägers prüfen. (Vgl. §§ 84, 85, 93 SGB III). 
    • SAP® Bildungspartner
      Die SAP AG hat für Ihre Bildungspartner ein eigenes Lizenzierungs- und Qualitätssicherungs- modell erarbeitet. Es bürgt dafür, dass Sie in guten Händen sind, und es ist die Basis für Ihren maximalen Lernerfolg.
      Das Angebot der SAP®-Bildungspartner, zu denen die Deutsche Angestellten-Akademie gehört: Qualität ist garantiert Sie werden immer nach der neuesten, von der SAP freigegebenen Version ausgebildet. Mindestens ein fest angestellter, von der SAP zertifizierter Trainer ist pro Komponente oder Lösung für Sie da. Jeder Trainer verfügt über reichlich praktische Erfahrung und besitzt das aktuelle SAP-Zertifikat. Sie treffen nur auf Trainer, die sich auch selbst permanent weiterbilden. Inhalt und Didaktik stehen laufend auf dem Prüfstand der SAP-Qualitätssicherung. Jeder Kurs läuft auf einem Original-Trainingssystem der SAP und auf der Grundlage der original SAP-Schulungsunterlagen.
      Derzeit bieten 33 SAP®-Bildungspartner öffentlich geförderte Fortbildungen und berufsbegleitende Weiterbildungen zur SAP-Software an.
    • SES
      Sprachentwicklungsstörung
    • SGB
      Sozialgesetzbuch
    • Sozialgesetzbuch (SGB)
      Das SGB fasst das gesamte in Deutschland geltende Sozialrecht in einem Gesetzbuch zusammen. Es ist in zehn Teile (Bücher) gegliedert:
      SGB I: Allgemeiner Teil (sozialrechtliche Grundpositionen, Leitideen der einzelnen Leistungsbereiche).
      SGB II: Grundsicherung für Arbeitsuchende.
      SGB III: Arbeitsförderung.
      SGB IV: Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung.
      SGB V: Gesetzliche Krankenversicherung.
      SGB VI: Gesetzliche Rentenversicherung.
      SGB VII: Wohngeld.
      SGB VIII: Kinder- und Jugendhilfe.
      SGB IX: Sozialhilfe.
      SGB X: Verwaltungsverfahren, Sozialdatenschutz, Zusammenarbeit der Leistungsträger.
    • Sozialgesetzbuch - SGB II
      Die im SGB II geregelte Grundsicherung für Arbeitsuchende soll die Eigenverantwortung von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und Personen, die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft leben, stärken und dazu beitragen, dass sie ihren Lebensunterhalt unabhängig von der Grundsicherung aus eigenen Mitteln und Kräften bestreiten können. Sie soll erwerbsfähige Hilfebedürftige bei der Aufnahme oder Beibehaltung einer Erwerbstätigkeit unterstützen und den Lebensunterhalt sichern, soweit sie ihn nicht auf andere Weise bestreiten können. 
      Die Leistungen der Grundsicherung sind insbesondere darauf auszurichten, dass

      1. durch eine Erwerbstätigkeit Hilfebedürftigkeit vermieden oder beseitigt, die Dauer der Hilfebedürftigkeit verkürzt oder der Umfang der Hilfebedürftigkeit verringert wird,
      2. die Erwerbsfähigkeit des Hilfebedürftigen erhalten, verbessert oder wieder hergestellt wird,
      3. geschlechtsspezifischen Nachteilen von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen entgegengewirkt wird,
      4. die familienspezifischen Lebensverhältnisse von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die Kinder erziehen oder pflegebedürftige Angehörige betreuen, berücksichtigt werden,
      5. behindertenspezifische Nachteile überwunden werden.

      Die Grundsicherung für Arbeitsuchende umfasst Leistungen
      1. zur Beendigung oder Verringerung der Hilfebedürftigkeit insbesondere durch Eingliederung in Arbeit und
      2. zur Sicherung des Lebensunterhalts.
    • Sozialgesetzbuch - SGB III
      Das SGB III trat am 1. Januar 1998 in Kraft und löste damit zugleich das bis dahin geltende Arbeitsförderungsgesetz (AFG) ab. Das Gesetz umfasst Leistungen und Maßnahmen zur Arbeitsförderung, einschließlich der Leistungen zur beruflichen Rehabilitation. 
      Das Arbeitsamt fördert berufliche Weiterbildungsmaßnahmen für Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit Bedrohte oder Personen, die keinen Berufsabschluss besitzen. Inwieweit eine Maßnahme durch das SGB III förderungswürdig ist, sollten Sie mit Ihrem zuständigen Arbeitsberater klären. 
    • Sozialkompetenzen
      Sozialkompetenzen umfassen die Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten, die notwendig sind, um in gesellschaftlichen und politischen Bereichen urteils- und handlungsfähig zu sein, wie z.B. Kommunikationsfähigkeit, Konflikt- und Kooperationsfähigkeit, Teamfähigkeit usw.
    • Stroboskopie
      Ärztliches Verfahren zur Beurteilung der Funktion der Stimmlippen
    • Supervision
      Fachliche Begleitung in der praktischen Ausbildung
    • Tonus
      Körperspannung, Muskelspannung
    • Umschulung
      Berufliche Umschulung soll dazu dienen, Erwerbstätige, die ihre bisherige Tätigkeit aufgeben müssen oder wollen, auf eine neue berufliche Tätigkeit vorzubereiten. Darüber hinaus dient Umschulung dazu, Arbeitslosen eine Grundlage zu liefern, um wieder in ein Beschäftigungsverhältnis vermittelt zu werden. Maßnahmen der beruflichen Umschulung müssen nach Inhalt, Art, Ziel und Dauer den besonderen Erfordernissen der beruflichen Erwachsenenbildung entsprechen. Umschulungen enden in der Regel mit dem Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf (vgl. hierzu das Verzeichnis "Die anerkannten Ausbildungsberufe", hg. vom Bundesinstitut für Berufsbildung). Die Bundesanstalt für Arbeit fördert entsprechende Maßnahmen (berufliche Weiterbildung mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf) auf der Grundlage des SGB III.
    • Vermittlungsgutschein
      Der Vermittlungsgutschein ist im SGB III § 421g geregelt: "Arbeitnehmer, die Anspruch auf Arbeitslosengeld haben und nach einer Arbeitslosigkeit von sechs Wochen innerhalb einer Frist von drei Monaten noch nicht vermittelt sind, oder die eine Beschäftigung ausüben oder zuletzt ausgeübt haben, die als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder als Strukturanpassungsmaßnahme nach dem Sechsten Abschnitt des Sechsten Kapitels gefördert wird oder wurde, haben Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein.
      ...
      Mit dem Vermittlungsgutschein verpflichtet sich die Agentur für Arbeit, den Vergütungsanspruch eines vom Arbeitnehmer eingeschalteten Vermittlers, der den Arbeitnehmer in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit einer Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden wöchentlich vermittelt hat, nach Maßgabe der Bestimmungen (§ 421g SGB III) zu erfüllen. Der Vermittlungsgutschein gilt für einen Zeitraum von jeweils drei Monaten.
      ...
      Der Vermittlungsgutschein, einschließlich der darauf entfallenden gesetzlichen Umsatzsteuer, wird in Höhe von 2000 Euro ausgestellt. Die Vergütung wird in Höhe von 1000 Euro nach einer sechswöchigen und der Restbetrag nach einer sechsmonatigen Dauer des Beschäftigungsverhältnisses gezahlt. Die Leistung wird unmittelbar an den Vermittler gezahlt.
    • Verzeichnis "Die anerkannten Ausbildungsberufe mit Verzeichnis der zuständigen Stellen"
      Das Verzeichnis "Die anerkannten Ausbildungsberufe" enthält neben allen anerkannten Ausbildungsberufen weitere Regelungen für die Berufsbildung (vergleichbare betriebliche Ausbildungsgänge außerhalb des Geltungsbereiches des BBiG; bundesrechtliche und landesrechtliche Aus- und Weiterbildungsregelungen für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen; Regelungen der zuständigen Stellen für die Berufsausbildung Behinderter), ein Verzeichnis von Regelungen für die berufliche Weiterbildung und Umschulung sowie ein Verzeichnis der zuständigen Stellen. Das Verzeichnis wird jährlich vom BIBB herausgegeben und kann über den Bertelsmann-Verlag, Bielefeld bezogen werden. 
    • Weiterbildung
      Weiterbildung wird oft als vierte Säule des Bildungssystems (neben Schulen, Betrieben, Hochschulen) bezeichnet. Sie stellt die Fortsetzung oder die Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer ersten Bildungsphase und zwischenzeitlicher Berufstätigkeit dar. Es wird zwischen beruflicher und allgemeiner Weiterbildung unterschieden (zur allgemeinen Weiterbildung vgl. "Checkliste für Weiterbildungsinteressierte" des DIE im Literaturverzeichnis). Zur beruflichen Weiterbildung gehören in erster Linie die berufliche Fortbildung (Anpassungs- oder Aufstiegsfortbildung) sowie die berufliche Umschulung entweder in anerkannte Ausbildungsberufe oder in eine Erwerbstätigkeit.
    • Weiterbildungsträger / Anbieter
      Weiterbildungsanbieter sind Gesellschaften oder Institutionen in öffentlicher oder privater Trägerschaft. Sie tragen die Verantwortung für Ablauf, Inhalte und Durchführung einer beruflichen Bildungsmaßnahme. Transfer-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaften können bei Personalabbau im Rahmen von Sozialplänen die Aufgabe, die Vermittlung in eine neue Beschäftigung in Verbindung mit bedarfsgerechter Weiterbildung sicherstellen. Arbeitslosigkeit soll dadurch vermieden werden. Positive Beispiele hierfür gibt es im Bergbau und in der Stahlindustrie. 
        • Zeugnisse
          Im dualen Berufbildungssystem werden Zeugnisse in aller Regel von den Kammern (Prüfungsausschüsse der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer usw.) und bei der vollzeitschulischen Berufsausbildung etwa im Sozial- und Gesundheitswesen von öffentlich-rechtlichen Bildungseinrichtungen vergeben. Genaue Auskunft hierzu erteilt das jährlich vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegebene Verzeichnis "Die anerkannten Ausbildungsberufe mit Verzeichnis der zuständigen Stellen", das über den Bertelsmann-Verlag in Bielefeld bezogen werden kann.
        • Zuständige Stelle
          Die zuständigen Stellen (Verzeichnis "Die anerkannten Ausbildungsberufe") haben zahlreiche Beratungs- und Überwachungsaufgaben in der Berufsbildung. Bei beruflicher Weiterbildung gehört hierzu vor allem die Entscheidung über die Zulassung zur Abschlussprüfung. Zuständige Stellen sind:

            die Handwerkskammern für die berufliche Bildung in Handwerksbetrieben

            die Industrie- und Handelskammern für die Berufsbildung in anderen Gewerbebetrieben,

            die zuständigen Stellen für Berufsbildung in der Land- und Forstwirtschaft - (zum Beispiel Landwirtschaftskammern),

            die Kammern für die Freien Berufe,

            im öffentlichen Dienst die von den jeweils zuständigen Behörden bestimmten Dienststellen.

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